Genialität und Wahnsinn

Am Samstag hatte ich wieder das Vergnügen, beim Braveheart-Battle als Zuschauer dabei zu sein. Braveheart-Battle? Früher hat man mal Hindernislauf dazu gesagt. In Zeiten wachsenden Extremismus wird das mit dem Hindernislauf jedoch strenger ausgelegt. Da geht es leicht mal über 30 km Strecke, da werden 1400 Höhenmeter bewältigt und reichlich Dreck gefressen und Drecksbrühe gesoffen. Das Ganze wird garniert mit Schnee und Temperaturen um den Gefrierpunkt.

Zu Beginn der Veranstaltung hatte ich Bedenken, mir mit dem ständigen Kopfschütteln selbst ein Schleudertrauma zuzufügen. Aber je mehr ich gesehen habe, je mehr „Hotspots“ ich mit dem Auto (!) abgefahren habe, um so mehr Respekt hat sich bei mir breit gemacht für Leistungen der einzelnen Teilnehmer. Ich bin zwar immer noch der Meinung, dass da 3000 Verrückte unterwegs waren. Aber 3000 Verrückte, die zumindest ein ganzes Stück Respekt verdienen…

St. Peter bei Nacht

Im Vorfeld der Synode zum Thema „Familie“ war auf dem Petersplatz einiges los. So auch am 3. Oktober. Zur blauen Stunde um halb acht Abends, Menschenmassen bei gleichzeitig angenehmer Temperatur, Kerzen, der Chor. Doch. Das hatte was. Selbst die anderen Atheisten in unserer kleinen Gruppe erzählten was von „Gänsehaut“…